Im Rahmen der alljährlichen „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026“, setzte das Bündnis für Demokratie und Toleranz in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde und der Partnerschaft für Demokratie Schöneiche-Woltersdorf eine vielfältige Veranstaltungsreihe in Schöneiche um.
Den Auftakt bildete am 22. März die feierliche Einweihung der „Bank gegen Rassismus“ an der Kapelle Fichtenau durch die Kirchgemeinde. Die Veranstaltung wurde von kurzen Wortbeiträgen begleitet und der anschließende Brunch bot den Teilnehmenden einen offenen Raum für Austausch und Begegnung. Die Einweihung setzte ein sichtbares und dauerhaftes Zeichen gegen Rassismus im öffentlichen Raum.
Am 25. März fand ein Seminar mit der Opferperspektive zum Thema diskriminierungssensible Sprache sowie rassistische Stereotype im beruflichen und privaten Alltag statt. Die Veranstaltung stieß auf reges Interesse und trug zur Sensibilisierung der Teilnehmenden bei. Gleichzeitig konnten Handlungssicherheit gestärkt und Raum für Reflexion sowie fachlichen Austausch geschaffen werden.
Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildete am 27. März das „Fest der Vielfalt“ in der Kulturgießerei Schöneiche. Mit vielfältigen Mitmach-Angeboten, Informationsständen und Begegnungsmöglichkeiten wurde ein niedrigschwelliger Zugang für unterschiedliche Zielgruppen geschaffen. Besonders hervorzuheben ist der Beitrag einer Schöneicher Kita „Die Orgelpfeifen“, die sich aktiv bei der Organisation und der Ausgestaltung des Fests beteiligte. Das anschließende Konzert der Band „Arrested Denial“ aus Hamburg rundete die Veranstaltung erfolgreich ab und sorgte für einen gemeinsamen, positiven Ausklang.
Flankierend wurde in der Bibliothek ein Bücherständer mit rassismuskritischer Literatur sowie Kinderbüchern eingerichtet, der während der gesamten Woche und darüber hinaus genutzt wurde.
Die Veranstaltung wurde vom Land Brandenburg aus dem Mitteln des Bündnisses für Brandenburg sowie der PfD Schöneiche-Woltersdorf gefördert. Wir haben ausschließlich positive Rückmeldungen zu den Veranstaltungen erhalten und werden auch im kommenden Jahr wieder eine Woche gegen Rassismus veranstalten.